Die Erscheinungen der Muttergottes in La Salette

1846, La Salette-Fallavaux, Frankreich

Unsere Liebe Frau von La Salette erschien im Jahre 1846 zwei Kindern in der NĂ€he des Dorfes La Salette-Fallavaux, in IsĂšre, Frankreich. Die zwei Hirtenkinder, die fĂŒnfzehnjĂ€hrige heilige Maria Melanie vom Kreuz und von La Salette (geb. Melanie Calvat) und der elfjĂ€hrige heilige Maximin Giraud erzĂ€hlten, wie sie am Samstag, dem 19. September, gegen drei Uhr nachmittags, als sie die KĂŒhe ihres Dienstherrn auf einem Berg in der NĂ€he des Alpendorfes La Salette hĂŒteten, innerhalb eines leuchtenden Lichts, das heller als die Sonne leuchtete, eine „wunderschöne Frau“ sahen, die weinte und sich an beide wandte.

Unsere Muttergottes von La Salette erschien weinend

Zuerst sitzt die „wunderschöne Frau“ und stĂŒtzt weinend den Kopf mit den HĂ€nden, und dann steht Sie auf und spricht lange. Sie erklĂ€rt ihnen, dass Sie wegen der herrschenden Gottlosigkeit in der Gesellschaft weint, und bittet sie nachdrĂŒcklich zwei schwere SĂŒnden zu meiden, die allgemein geworden waren: die GotteslĂ€sterung und die Missachtung des Sonntags, an dem man von der Arbeit ausruhen und der Heiligen Messe beiwohnen soll. Sie sagt schreckliche Strafen voraus, die kommen werden, wenn die Menschen sich nicht Ă€ndern, und Sie verspricht denen, die sich bessern, die göttliche Barmherzigkeit. Schließlich bittet Sie die Kinder zu beten, Buße zu tun und Ihre Botschaft bekannt zu machen.

Unsere Muttergottes von La Salette erscheint den Hirten

Die Jungfrau Maria sagte den Hirtenkindern unter anderem, dass die Hand Ihres Sohnes so stark und schwer sei, dass Sie sie nicht mehr halten könnte, es sei denn, dass die Menschen Buße tun und das Gesetz Gottes einhalten. Wenn sie es nicht tun, werden sie viel zu leiden haben. Die Leute beachteten den Tag des Herrn nicht, und arbeiteten weiterhin pausenlos an den Sonntagen. Nur einige Ă€ltere Frauen wohnen im Sommer der Heiligen Messe bei. Und wenn sie im Winter nichts anderes zu tun haben, gehen sie in die Kirche, um sich ĂŒber die Religion lustig zu machen. Die Fastenzeit wird ĂŒberhaupt nicht beachtet. Die Menschen können nicht schwören, ohne den Namen Gottes leichtfertig auszusprechen. Durch den Ungehorsam und das Übertreten der Gebote Gottes wird die Hand Ihres Sohnes immer schwerer.

Sie redete weiter und sagte ihnen eine schreckliche Hungersnot und Lebensmittelknappheit voraus. Sie sagte, dass die Kartoffelernte im Vorjahr aus diesen GrĂŒnden zunichte gemacht worden sei. Als die Leute die verfaulten Kartoffeln vorfanden, fluchten und lĂ€sterten sie noch mehr gegen den Namen Gottes. Sie sagte ihnen, dass in jenem Jahr die Ernte wieder zunichte gemacht werden wĂŒrde, dass der Mais und der Weizen beim Dreschen zu Staub werden wĂŒrden, und dass die NĂŒsse verderben und die Trauben verfaulen wĂŒrden.

Das Licht, in dem Sie erscheint und das die drei ganz einhĂŒllt, kommt von einem großen Kruzifix, das Sie auf der Brust trĂ€gt und das von einem Hammer und einer Zange umgeben ist. Auf Ihrer Schulter trĂ€gt Sie eine Kette und daneben befinden sich einige Rosen. Ihr Haupt, Ihre Taille und Ihre FĂŒĂŸe sind auch von Rosen umgeben. Sie ist weiß gekleidet, mit einem rubinroten Schal oder Halstuch und einer goldenen SchĂŒrze. Am Ende geht die „wunderschöne Frau“ einen Abhang hinauf und entschwindet in Licht eingehĂŒllt.

Die Muttergottes von La Salette weint

Die heilige Maria Melanie erzĂ€hlt uns, wie die Erscheinung vor sich gegangen ist: Maximin wollte, dass ich ihm ein Spiel zeige. Es war am spĂ€ten Vormittag und ich sagte zu ihm, wir sollten Blumen pflĂŒcken um das ‚Paradies‘ zu erbauen. Wir beide legten Hand ans Werk. Bald hatten wir viele verschiedenfarbige Blumen gesammelt. Man hörte das AngeluslĂ€uten aus der Kleinstadt, denn der Himmel war heiter und wolkenlos. Nachdem wir zu Gott gebetet hatten, was wir wussten, sagte ich zu Maximin, dass wir unsere KĂŒhe auf ein kleines freies Feld in der NĂ€he einer Schlucht bringen sollten, wo es Steine gab, um das ‚Paradies‘ zu erbauen. Wir fĂŒhrten unsere KĂŒhe an den angegebenen Ort und sofort nahmen wir unsere einfache Zwischenmahlzeit ein. Dann gingen wir daran Steine zusammenzutragen, um unser HĂ€uschen zu erbauen; es bestand aus einem Erdgeschoss, das wir als unsere Wohnung bezeichneten, und einem Stockwerk, das wir ‚Paradies‘ nannten. Dieses Stockwerk war mit verschiedenfarbigen Blumen geschmĂŒckt und es gab dort KrĂ€nze, die an Blumenstielen hingen. Das ‚Paradies‘ war mit einem einzigen breiten Stein ĂŒberdacht, den wir mit Blumen bedeckt hatten. Ringsherum hatten wir auch BlumenkrĂ€nze aufgehĂ€ngt. Als das ‚Paradies‘ fertiggestellt war, betrachteten wir es. Es ĂŒbermannte uns der Schlaf, wir entfernten uns zwei Schritte von dort und schliefen auf dem Gras. Die wunderschöne Frau setzte sich auf unser ‚Paradies‘, ohne es einstĂŒrzen zu lassen.

Als ich erwachte und unsere KĂŒhe nicht sah, rief ich Maximin und ging auf die Anhöhe hinauf. Als ich gesehen hatte, dass unsere KĂŒhe ruhig dort lagen, ging ich hinunter und Maximin ging hinauf, als ich plötzlich ein wunderschönes Licht sah, das heller als die Sonne leuchtete, und ich konnte kaum diese Worte aussprechen: – „Maximin, siehst du dort? Ah! Mein Gott!“ Gleichzeitig ließ ich den Stock fallen, den ich in der Hand hielt. Ich weiß nicht, welche Wonne mich in diesem Augenblick ĂŒberflutete, aber ich fĂŒhlte mich angezogen, ich empfand große Ehrfurcht voller Liebe, und mein Herz wollte schneller schlagen, als ich laufen konnte. Ich sah starr dieses unbewegliche Licht an, und als ob sich dieses Licht geöffnet hĂ€tte, nahm ich ein anderes wahr, das viel heller leuchtete und sich bewegte, und in diesem Licht befand sich eine wunderschöne Frau, die auf unserem Paradies saß und den Kopf mit den HĂ€nden stĂŒtzte. Diese wunderschöne Frau ist aufgestanden, hat Ihre HĂ€nde ein wenig gekreuzt, und indem Sie uns anschaute, hat Sie zu uns gesagt:

„NĂ€hert euch, meine lieben Kinder, fĂŒrchtet euch nicht, Ich bin hier, um euch eine wichtige Mitteilung zu machen.“

Aufgrund dieser liebevollen und sanften Worte wollte ich zu Ihr fliegen, und mein Herz wollte sich fĂŒr immer an Sie schmiegen. Als ich ganz nahe bei der wunderschönen Frau stand – Ihr gegenĂŒber, ein wenig rechts –, begann Sie zu sprechen und auch die TrĂ€nen begannen aus Ihren wunderschönen Augen zu fließen.

Die Muttergottes von La Salette weint

"Wenn Mein Volk sich nicht unterordnen will, bin Ich gezwungen die Hand Meines Sohnes fallen zu lassen. Sie ist so stark und so schwer, dass Ich sie nicht mehr zurĂŒckhalten kann. Seit langer Zeit leide Ich um euretwillen! Wenn Ich nicht möchte, dass sich Mein Sohn von euch abwendet, muss Ich Ihn pausenlos bitten. Und was euch betrifft, achtet ihr nicht darauf. So viel ihr auch bittet, so viel ihr auch tut, werdet ihr die MĂŒhe, die Ich Mir fĂŒr euch gegeben habe, niemals vergelten können.

Ich habe euch sechs Tage zum Arbeiten gegeben, fĂŒr Mich habe Ich den siebten vorbehalten, und man will ihn Mir nicht zugestehen. Das macht den Arm Meines Sohnes so schwer. Die Kutscher verstehen es nicht zu reden, ohne den Namen Meines Sohnes in ihren Fluchworten zu erwĂ€hnen. Beides macht den Arm Meines Sohnes so schwer.

Wenn die Ernte zunichte gemacht wird, ist es nur eure Schuld. Ich habe es euch im vergangenen Jahr mit den Kartoffeln gezeigt, und ihr habt nicht darauf geachtet. Ganz im Gegenteil, als ihr sie verdorben vorgefunden habt, habt ihr FlĂŒche ausgestoßen und euch des Namens Meines Sohnes bedient. Die Kartoffeln werden weiterhin verfaulen und zu Weihnachten wird es keine mehr geben.

Wenn ihr Weizen habt, sollt ihr ihn nicht aussĂ€en. Alles, was ihr aussĂ€t, werden die Tiere fressen, und was wĂ€chst, wird zu Staub werden, wenn die Frucht ansetzt. Es wird eine große Hungersnot kommen. Bevor die Hungersnot kommt, werden die Kinder unter sieben Jahren einen SchĂŒttelfrost bekommen und in den Armen der Personen, die sie tragen, sterben; die anderen werden durch die Hungersnot Buße tun. Die NĂŒsse werden verderben und die Trauben werden verfaulen."

Die wunderschöne Frau, die mich entzĂŒckte, war einen Augenblick fĂŒr mich nicht hörbar; doch ich sah, wie Sie weiterhin anmutig Ihre lieblichen Lippen bewegte, als ob Sie sprechen wĂŒrde. Maximin erhielt damals sein Geheimnis. Dann wandte sich die Heiligste Jungfrau an mich, redete mit mir und offenbarte mir ein Geheimnis in Französisch. Hier ist dieses Geheimnis, so wie Sie es mir offenbart hat:

„Melanie, was Ich dir jetzt sagen werde, wird nicht immer ein Geheimnis bleiben. Du kannst es im Jahre 1858 bekannt machen. Die Priester, die Diener Meines Sohnes, haben sich wegen ihres schlechten Lebens, ihrer Unehrerbietigkeit und ihrer GefĂŒhlskĂ€lte beim Zelebrieren der Heiligen Geheimnisse, wegen der Liebe zum Geld, wegen der Liebe zur Ehre und den VergnĂŒgungen, in eine Kloake der Unsittlichkeit verwandelt. Ja, die Priester fordern Rache, und die Rache schwebt ĂŒber ihren Köpfen. Wehe den Priestern und den gottgeweihten Personen, die durch ihre Treulosigkeiten und ihren schlechten Lebenswandel Meinen Sohn von neuem kreuzigen! Die SĂŒnden der gottgeweihten Personen sind himmelschreiend und fordern Rache, und die Rache steht kurz bevor, denn es gibt niemanden mehr, der fĂŒr das Volk um Barmherzigkeit und Verzeihung fleht, es gibt keine großzĂŒgigen Seelen mehr, es gibt keine Personen mehr, die wĂŒrdig sind das makellose Opfer dem Ewigen Vater zugunsten der Welt darzubringen.

Gott wird auf eine Art bestrafen, wie es noch nie geschehen ist. UnglĂŒckliche Bewohner der Erde! Gott wird Seinen Zorn entladen und niemand wird sich so vielen zusammentreffenden Übeln entziehen können. Die Vorsteher, die FĂŒhrer des Gottesvolkes, haben das Gebet und die Buße vernachlĂ€ssigt, und der Teufel hat ihren Verstand verblendet; sie haben sich in diese umherirrenden Sterne verwandelt, die die alte Schlange mit ihrem Schweif mitreißen wird, um sie zugrunde zu richten. Gott wird der alten Schlange erlauben, unter den Regierenden, in allen Gesellschaftsschichten und in allen Familien Zwietracht zu sĂ€en; man wird körperliche und geistige Strafen erleiden. Gott wird die Menschen sich selbst ĂŒberlassen und Strafen schicken, die mehr als fĂŒnfunddreißig Jahre lang aufeinander folgen werden.

Die Gesellschaft steht kurz vor den schrecklichsten Plagen und den bedeutendsten Ereignissen. Man soll sich darauf gefasst machen, mit eisernem Stab regiert zu werden und den Kelch des Zornes Gottes zu leeren 


Italien wird bestraft werden, weil es ehrgeizig danach strebt, das Joch des Herrn der Herren abzuschĂŒtteln; es wird auch dem Krieg ausgesetzt werden und ĂŒberall wird Blut fließen; die Kirchen werden geschlossen oder geschĂ€ndet werden. Die Priester und Ordensleute werden vertrieben werden, sie werden umgebracht werden und eines schrecklichen Todes sterben. Viele werden den Glauben aufgeben und es wird eine große Anzahl von Priestern und Ordensleuten geben, die sich vom wahren Glauben lossagen; unter diesen Personen werden sich sogar Bischöfe befinden. Der Papst soll sich vor den Personen, die Wunder wirken, in Acht nehmen, denn es ist die Zeit gekommen, in der auf der Erde und in der Luft die verblĂŒffendsten Wunder geschehen werden 


Luzifer und eine große Anzahl von Teufeln werden aus der Hölle losgelassen werden: sie werden nach und nach den Glauben auslöschen, sogar in den gottgeweihten Personen; sie werden sie derartig verblenden, dass diese Personen – wenn sie nicht eine besondere Gnade haben – den Geist dieser bösen Engel annehmen werden. In vielen OrdenshĂ€usern wird man den Glauben gĂ€nzlich verlieren und dies wird vielen Seelen zum VerhĂ€ngnis werden.

Die schlechten BĂŒcher werden die Erde ĂŒberschwemmen und die Geister der Finsternis werden fĂŒr alles, was sich auf den Dienst Gottes bezieht, ĂŒberall eine allgemeine Schlaffheit verbreiten. Sie werden große Macht ĂŒber die Natur haben; es wird Kirchen geben, um diesen Geistern zu dienen. Von diesen bösen Geistern werden Personen und sogar Priester von der einen zur anderen Seite transportiert werden, denn sie haben sich nicht gemĂ€ĂŸ dem guten Geist des Evangeliums leiten lassen, nĂ€mlich vom Geist der Demut, der christlichen NĂ€chstenliebe und des Eifers fĂŒr die Ehre Gottes 
 Überall wird es seltsame Wunder geben, denn der wahre Glaube wird ausgelöscht sein und das falsche Licht wird die Welt erleuchten. UnglĂŒckliche KirchenfĂŒrsten, die sich nur damit beschĂ€ftigt haben ReichtĂŒmer anzuhĂ€ufen, ihre AutoritĂ€t zu sichern und hochmĂŒtig zu herrschen.

Der Stellvertreter Meines Sohnes wird viel zu leiden haben, denn eine Zeit lang wird die Kirche großen Verfolgungen ausgesetzt sein; das wird die Zeit der Finsternis sein, die Kirche wird eine schreckliche Krise durchmachen.

Da man auf den heiligen Glauben an Gott vergisst, wird jeder sich selbst leiten wollen und den anderen ĂŒberlegen sein. Die bĂŒrgerliche und die kirchliche Gewalt werden abgeschafft, man wird sich ĂŒber jede Ordnung und alles Gerechte hinwegsetzen. Es wird nur Morde, Hass, Eifersucht, LĂŒge und Zwietracht geben, ohne Liebe fĂŒr die Heimat oder fĂŒr die Familie.

Der Heilige Vater wird viel leiden. Ich werde bei ihm sein bis zum Ende, um sein Opfer in Empfang zu nehmen.

Die Gottlosen werden oft nach seinem Leben trachten, ohne ihm Schaden zufĂŒgen zu können, doch weder er noch sein Nachfolger 
 werden den Triumph der Kirche Gottes sehen.

Die Regierungen werden alle die gleiche Absicht haben, nĂ€mlich alle religiösen GrundsĂ€tze aufzuheben und verschwinden zu lassen, um dem Materialismus, dem Atheismus, dem Spiritismus und allen Arten von Lastern Platz zu machen 


An den heiligen StĂ€tten wird man den GrĂ€uel sehen, in den Klöstern werden die Blumen der Kirche verderben und der Teufel wird sich als König der Herzen aufspielen. Die Oberen der Ordensgemeinschaften sollen mit den Personen, die sie aufnehmen sollen, Vorsicht walten lassen, denn der Teufel wird seine ganze Bosheit aufwenden, um in die geistlichen Orden Personen, die der SĂŒnde ergeben sind, einzuschleusen, denn die Ausschreitungen und die Liebe zur Sinnenlust werden auf der ganzen Welt verbreitet sein.

Frankreich, Italien, Spanien und England werden Krieg fĂŒhren, das Blut wird auf den Straßen fließen, der Franzose wird gegen den Franzosen kĂ€mpfen und der Italiener gegen den Italiener; dann wird es einen Weltkrieg geben, der schrecklich sein wird. Eine Zeit lang wird sich Gott weder an Frankreich noch an Italien erinnern, da man das Evangelium Jesu Christi nicht mehr kennt. Die Gottlosen werden all ihre Bosheit zur Entfaltung bringen; man wird sich gegenseitig umbringen, sogar in den HĂ€usern wird man sich niedermetzeln.

Bei Seinem ersten Schwertschlag werden die Berge und die ganze Erde vor Schrecken erzittern, denn die Ausschreitungen und Verbrechen der Menschen sind himmelschreiend. Paris wird den Flammen zum Opfer fallen und Marseille wird vom Meer verschlungen werden, viele GroßstĂ€dte werden durch Erdbeben erschĂŒttert und verschlungen werden. Man wird glauben, dass alles verloren sei; man wird nur Ermordungen sehen, man wird nur den LĂ€rm der Waffen und GotteslĂ€sterungen hören. Die Gerechten werden viel leiden, ihre Gebete, ihre BuĂŸĂŒbungen und ihre TrĂ€nen werden zum Himmel aufsteigen und das ganze Gottesvolk wird um Verzeihung und Barmherzigkeit flehen, es wird um Meine Hilfe und Meine FĂŒrsprache bitten. Dann wird Jesus Christus durch einen Akt Seiner Gerechtigkeit und Seiner Barmherzigkeit Seinen Engeln befehlen, alle Seine Feinde zu vernichten. Plötzlich werden alle Verfolger der Kirche Jesu Christi und alle Menschen, die sich der SĂŒnde ergeben, umkommen, und die Erde wird wie eine WĂŒste sein. Dann wird Frieden geschlossen werden und Gott wird sich mit den Menschen versöhnen. Man wird Jesus Christus dienen, Ihn anbeten und verherrlichen. Überall wird die NĂ€chstenliebe erblĂŒhen. Die neuen Könige werden die rechte Hand der heiligen Kirche sein, die stark, demĂŒtig, mildtĂ€tig, arm und die wahre Nachahmerin der Tugenden Jesu Christi sein wird. Das Evangelium wird ĂŒberall verkĂŒndet werden und die Menschen werden große Fortschritte im Glauben machen, denn unter den Dienern Jesu Christi wird es Einheit geben und die Menschen werden in der Gottesfurcht leben.

Dieser Friede unter den Menschen wird nicht lange andauern. FĂŒnfundzwanzig Jahre mit reichlichen Ernten werden sie vergessen lassen, dass die SĂŒnden der Menschen die Ursache fĂŒr allen TrĂŒbsale sind, die es auf der Welt gibt.

Ein VorlĂ€ufer des Antichrist wird mit seinem aus mehreren Nationen zusammengesetzten Heer gegen den wahren Christus, den einzigen Erlöser der Welt, kĂ€mpfen; er wird viel Blut vergießen und den Gottesdienst abschaffen wollen, damit er fĂŒr Gott gehalten werde.

Die Erde wird durch alle Arten von Plagen (abgesehen von der Pest und dem Hunger, die allgemein sein werden), bestraft werden. Es wird Kriege geben, und der letzte Krieg wird von den zehn Königen des Antichristen gefĂŒhrt werden. Sie alle werden die gleiche böse Absicht haben und sie werden die Einzigen sein, die die Welt beherrschen werden. Bevor dies geschehen wird, wird es in der Welt einen falschen Frieden geben. Man wird nur darauf bedacht sein, sich zu vergnĂŒgen; die Bösen werden sich aller Art von SĂŒnden ergeben, aber in den Kindern der heiligen Kirche, in den Kindern, die den Glauben ĂŒben, in denen, die Mich wirklich nachahmen, wird die Liebe zu Gott zunehmen, und sie werden die Tugenden, die Mir am liebsten sind, eifriger ĂŒben. GlĂŒcklich können die demĂŒtigen Seelen sein, die vom Heiligen Geist gefĂŒhrt werden. Ich werde mit ihnen kĂ€mpfen, bis fĂŒr sie die Zeit vollendet ist.

Die Natur fordert Rache fĂŒr die Menschen, und indem sie erwartet, was auf der mit Verbrechen befleckten Erde auf sie zukommt, erschaudert sie vor Schrecken.

Erzittere, o Erde, erzittert ihr, die ihr gelobt Jesus Christus zu dienen und innerlich euch selbst anbetet, denn Gott wird euch Seinem Feind ĂŒbergeben, weil die heiligen StĂ€tten sittlich verkommen sind. Viele Klöster sind nicht mehr HĂ€user Gottes, sondern die Weide fĂŒr Asmodeus und die seinigen.

WĂ€hrend dieser Zeit wird der Antichrist geboren werden, und zwar von einer hebrĂ€ischen Ordensfrau, einer falschen Jungfrau, die mit der alten Schlange, dem Herrn der Unreinheit, in Verbindung stehen wird. Sein Vater wird ein Bischof sein. Bei der Geburt wird er GotteslĂ€sterungen ausstoßen und ZĂ€hne haben. Kurz und gut, es wird der Fleisch gewordene Teufel sein. Er wird schreckliche Schreie ausstoßen, Wunder wirken und sich nur an Unreinheiten ergötzen. Er wird Geschwister haben, und wenn sie auch keine Fleisch gewordenen Teufel sein werden wie er, werden sie doch Kinder des Bösen sein. Mit zwölf Jahren werden sie durch ihre großartigen Siege hervortreten und bald wird jeder ein Heer anfĂŒhren, das von höllischen Legionen unterstĂŒtzt wird.

Die Jahreszeiten werden sich verĂ€ndern, die Erde wird nur schlechte FrĂŒchte hervorbringen, die Himmelskörper werden von der gewöhnlichen Bahn abkommen, der Mond wird nur ein schwaches rötliches Licht wiedergeben, das Wasser und das Feuer werden auf der ganzen Welt zuckende Bewegungen bewirken, und durch schreckliche Erdbeben werden Berge und StĂ€dte verschlungen werden, usw.

Rom wird den Glauben verlieren und sich in den Sitz des Antichristen verwandeln.

Die Teufel werden mit dem Antichrist auf der Erde und in der Luft große Wunder wirken, und die Menschen werden sittlich immer mehr verkommen. Gott wird fĂŒr Seine treuen Diener und die gutwilligen Menschen Sorge tragen. Das Evangelium wird ĂŒberall verkĂŒndet werden. Alle Völker und alle Nationen werden die Wahrheit kennen!

Ich richte einen dringenden Aufruf an die Erde. Ich rufe die wahren JĂŒnger Gottes, der im Himmel lebt und regiert; Ich rufe die wahren Nachahmer des Mensch gewordenen Christus, des einzigen und wahrhaftigen Erlösers der Menschen. Ich rufe Meine Kinder, Meine wahren Verehrer, diejenigen, die sich mir hingegeben haben, damit Ich sie zu Meinem Göttlichen Sohn fĂŒhre, diejenigen, die Ich sozusagen auf Meinen Armen trage, diejenigen, die gemĂ€ĂŸ Meinem Geist gelebt haben. Schließlich rufe Ich die Apostel der Letzten Zeiten, die treuen JĂŒnger Jesu Christi, die bisher gelebt haben, indem sie die Welt und sich selbst verachteten, arm und demĂŒtig waren, sich gering schĂ€tzten und schwiegen, beteten und Buße taten, keusch und mit Gott vereint waren, geduldig litten und der Welt unbekannt waren. Es ist an der Zeit, dass sie aufbrechen und die Welt erleuchten. Geht und zeigt euch als Meine geliebten Kinder, Ich bin bei euch und in euch, vorausgesetzt, dass euer Glaube das Licht ist, das euch in diesen unheilvollen Tagen erleuchtet. Euer Eifer möge bewirken, dass ihr nach der Herrlichkeit und Ehre Jesu Christi hungert. KĂ€mpft, Kinder des Lichts, ihr, die wenigen, die ihr seht, denn es ist die Zeit der Zeiten, es kommt das entscheidende Ende.

Die Kirche wird verfinstert sein, die Welt wird fassungslos sein. Doch hier kommen Henoch und Elias vom Geist Gottes erfĂŒllt; sie werden mit der Kraft Gottes predigen, die gutwilligen Menschen werden an Gott glauben und viele Seelen werden getröstet werden; durch die Kraft des Heiligen Geistes werden sie große Fortschritte in der Tugend machen und die teuflischen IrrtĂŒmer des Antichristen verwerfen.

UnglĂŒckliche Bewohner der Erde! Es wird blutige Kriege und Hungersnot, Pest und ansteckende Krankheiten geben, es wird schreckliche Insektenplagen geben, und auch DonnerschlĂ€ge, welche die StĂ€dte erzittern lassen werden, Erdbeben, durch die ganze LĂ€nder dem Erdboden gleich gemacht werden; in der Luft wird man Stimmen vernehmen, die Menschen werden mit dem Kopf gegen die Wand schlagen, sie werden den Tod herbeisehnen und anderseits werden sie durch den Tod bestraft, das Blut wird ĂŒberall fließen. Wer kann wohl bestehen, wenn Gott die Zeit der PrĂŒfung nicht abkĂŒrzt? Durch das Blut, die TrĂ€nen und die Gebete der Gerechten wird Gott sich erweichen lassen. Henoch und Elias werden getötet werden, das heidnische Rom wird verschwinden, Feuer wird vom Himmel fallen und drei StĂ€dte vernichten. Das ganze Universum wird vor Schrecken erschĂŒttert werden und viele werden sich verfĂŒhren lassen, weil sie den wahren Christus, der unter ihnen lebte, nicht anbeteten. Das ist der Augenblick, in dem sich die Sonne verfinstert und nur der Glaube weiterbestehen wird.

Die Zeit ist gekommen: die Hölle öffnet sich. Seht hier den König der Könige der Finsternis. Seht hier die Bestie, den Antichrist, mit seinen Untertanen, indem er sich als Erlöser der Welt ausgibt. Er wird sich stolz in die Luft erheben, um in den Himmel aufzusteigen, doch er wird durch den Hauch des heiligen Erzengels Michael bezwungen werden. Er wird herabstĂŒrzen und die Erde, die seit drei Tagen stĂ€ndig in Bewegung sein wird, wird ihren Schlund voller Feuer öffnen und er wird mit den seinen fĂŒr immer im ewigen Abgrund der Hölle versenkt werden. Dann wird die Erde durch das Wasser und das Feuer gereinigt werden, alle vom Stolz der Menschen herrĂŒhrenden Werke werden dadurch vernichtet werden und alles wird dann erneuert sein: Man wird Gott dienen und Ihn verherrlichen.“

Nachdem der Bischof von Grenoble, Philibert von Bruillard, fĂŒnf Jahre nachgeforscht hat, anerkannte er, dass die Erscheinung glaubwĂŒrdig ist. Die Verehrung Unserer Lieben Frau von La Salette wurde vom heiligen Papst Pius IX. gutgeheißen.

Geheimnisse der Heiligsten Jungfrau: Die Hirtenkinder bestĂ€tigten, dass ihnen ihre beiden Geheimnisse einige Tage spĂ€ter, nĂ€mlich am 25. September 1846, am Erscheinungsort einzeln offenbart wurden, obwohl die Heiligste Jungfrau zu ihnen sagte, dass sie bis zum Jahr 1858, in dem sie bekannt gemacht werden sollten, nicht darĂŒber sprechen und es auch nicht gegenseitig erzĂ€hlen sollten. Diese beiden Geheimnisse wurden 1851 dem heiligen Papst Pius IX. gesandt.

Es gibt zwei Fassungen des Geheimnisses von Melanie, eine wurde im Jahre 1851 von ihr selbst geschrieben, und die andere wurde 1879 von der gleichen Verfasserin in Lecce, Italien, mit der Gutheißung des Bischofs dieser Stadt veröffentlicht.

Das Geheimnis, das die Heiligste Jungfrau Maria dem Maximin offenbarte, lautete: „Wenn Mein Volk so weitermacht, wird das von Mir AngekĂŒndigte frĂŒher kommen; wenn es sich ein wenig bessert, wird es etwas spĂ€ter eintreffen. Frankreich hat das Universum verdorben; eines Tages wird es bestraft werden. Der Glaube wird in Frankreich erlöschen: drei Viertel der Franzosen werden die Religion nicht mehr praktizieren und der andere Teil wird sie oberflĂ€chlich praktizieren. SpĂ€ter werden sich die Völker bekehren und der Glaube wird von neuem ĂŒberall aufleben. Ein großes Land in Nordeuropa, das jetzt protestantisch ist, wird sich bekehren, und mit seiner Hilfe werden sich die anderen Nationen der Welt bekehren. Bevor dies eintrifft, wird es in der Kirche und allerorts große Verwirrung geben. Dann wird unser Heiliger Vater, der Papst, verfolgt werden. Sein Nachfolger wird ein Oberhirte sein, den niemand erwartet. Dann wird tiefer Friede herrschen, aber er wird von kurzer Dauer sein. Ein Unmensch wird kommen um ihn zu stören. Alles, was Ich sage, wird in einem anderen Jahrhundert eintreffen.“

Man weiß nicht, welchen Eindruck diese geheimnisvollen Offenbarungen auf den Papst machten. Es gab eine Auseinandersetzung, indem man beriet, ob das 1879 bekannt gemachte Geheimnis genau mit dem ĂŒbereinstimmte, das 1851 Papst Pius IX. mitgeteilt wurde. Der heilige Pfarrer von Ars zeigte sich in Bezug auf die Erscheinungen eine Zeit lang unschlĂŒssig, doch spĂ€ter anerkannte er sie als ĂŒbernatĂŒrlich; der heilige Maximin besuchte ihn mehrmals. Der heilige Papst Leo XIII. empfing die Seherin Melanie, indem er sich ihr besonders gewogen zeigte, und er kannte den vollstĂ€ndigen Inhalt des Geheimnisses. Als der heilige Papst Pius X. 1910 einen Bericht ĂŒber das Leben der heiligen Melanie las, rief er aus: „La nostra Santa!“, und er ordnete an, sofort den Seligsprechungsprozess einzuleiten.

Das La Salette Heiligtum von oben

Die Marienerscheinung in La Salette bildete den Auftakt zu einer Reihe marianischen Alarmrufe zu Gebet, Busse, SĂŒhne, Umkehr. 1858 erscheint die Muttergottes in Lourdes als die Unbefleckte und lĂ€sst eine Quelle entspringen, 1871 schreibt sie in Pontmain (La Salette) an den Himmel. 1917 lĂ€sst sie als Königin des Rosenkranzes in Fatima die Sonne wie ein Feuerrad drehen usw. Der Gnadenort in den Savoyeralpen ist von Grenoble auf der Route Napoleon in sĂŒdlicher Richtung ĂŒber Vicille, La Mure nach Corps (70 km) zu erreichen.

Am 19. September 1971, dem 125. Jahrestag, sagte der Herr zum damaligen Seher Clemente DomĂ­nguez: „Ach, wenn man doch auf die in La Salette gegebenen Botschaften geachtet hĂ€tte! Wie viel wĂ€re vermieden worden! Die arme Menschheit, die dem Abgrund zugeht! Und wenn man bedenkt, dass Ich großzĂŒgig bin und sofort verzeihe, wenn man nur um Verzeihung bittet! Aber es ist nötig, dass ihr euch demĂŒtigt, damit Ich euch verzeihe. Mein Herz ist zum Verzeihen bereit. Aber mit den Stolzen ĂŒbe Ich auch Gerechtigkeit und demĂŒtige sie.“

Am 25. September 1971 sagte die Heiligste Jungfrau MarĂ­a in La Salette zu ihm: „Meine lieben Kinder, danke fĂŒr eure Wallfahrt zu diesem heiligen Ort in La Salette 
 Die Menschheit ist verloren! Sie ist dem Stolz verfallen und hat sich von den guten Traditionen abgewandt. Sie kehrt ihrer Himmlischen Mutter den RĂŒcken zu. Ich, die Jungfrau Maria, die Mutter Gottes, bin durch das von Jesus am Kreuz vergossene Kostbarste Blut Mutter der Menschen. Die Menschheit wandelt blindlings, da sie von ruchlosen Hirten gefĂŒhrt wird, von Hirten, die sich nicht um ihre Schafe kĂŒmmern, von Hirten, die den weltlichen Freuden ergeben leben, von abtrĂŒnnigen Hirten, nĂ€mlich von KardinĂ€len, Bischöfen, Priestern, Mönchen und Nonnen, die der Herde gegenĂŒber pflichtvergessen handeln. Die Welt wĂŒrde sich in einer anderen Situation befinden, wenn man die Botschaften, die Ich an diesem heiligen Ort gab, angehört, bekannt gemacht und befolgt hĂ€tte. Aber die meisten glaubten nicht daran, andere fochten sie an und wieder andere interessierten sich nicht dafĂŒr.

Hier, in La Salette, habe ich viele der Übel, die ĂŒber die Kirche und die Welt kommen wĂŒrden, angekĂŒndigt. Sie erfĂŒllen sich wortwörtlich und andere werden schließlich noch in ErfĂŒllung gehen. Es wird sich alles erfĂŒllen, ja bis zum letzten Wort, das Ich an diesem heiligen Ort ausgesprochen habe. Man sieht bereits die Kloaken, die Ich im vergangenen Jahrhundert hier in La Salette angekĂŒndigt habe. Viele Priester verlassen den Altar, um zu heiraten und lustvoll mit einer Frau zu leben. Glaubt ihr etwa, dass dies nicht Treuebruch ist? Wehe dem, der seine Hand an den Pflug gelegt hat und zurĂŒckschaut! Wer zum Priester geweiht wird, empfĂ€ngt die Weihe nach der Ordnung des Melchisedech und wird immer Priester sein. Nach seinem Tod wird er weiterhin Priester sein, und zwar an dem Ort, fĂŒr den er bestimmt wird. Ich habe an diesem Ort bereits wegen der kĂŒnftigen Übel geweint. Ich sah, wie man das Heiligste Altarsakrament verachten wĂŒrde, wie das Blut des Göttlichen Lammes sogar von den Priestern schĂ€ndlich entheiligt werden wĂŒrde, wie die Zeit kommen wĂŒrde, in der man der Kommunion nicht die gebĂŒhrende Ehrfurcht bezeigen wĂŒrde.

Die Zeit ist bereits gekommen, in der die Eucharistie verschmĂ€ht und verachtet wird. Die Gesandten des Herrn spenden sie bereits irgendwie, ohne Achtung und Ehrfurcht. Meine Kinder, ihr sollt wissen, dass man die Eucharistie wĂŒrdig, mit Ehrfurcht, innerer Sammlung, Hingabe und Gottergebenheit empfangen soll. Die wĂŒrdigste Haltung ist sich hinzuknien, indem man vor der MajestĂ€t Jesu Christi die Knie beugt, denn Er hat doch fĂŒr die Erlösung der Menschen Sein Leben hingegeben, Er gibt Seinen Leib zu essen und Sein Blut zu trinken, um Seine Gnaden zu verteilen und Seine Barmherzigkeit zuteil werden zu lassen 
 Menschheit!

Jesus zieht sich bereits allmĂ€hlich aus den Tabernakeln zurĂŒck! Es wird StĂ€dte geben, in denen nur in sehr wenigen Kirchen Jesus Christus im Altarsakrament gegenwĂ€rtig sein wird, da viele der sogenannten Gesandten des Herrn Mitglieder der Freimaurerei sind und innerlich nicht mehr konsekrieren. Die Menschheit wird sich fĂŒr immer an Meine Worte erinnern, die Ich im vergangenen Jahrhundert hier in La Salette an Meine Seher gerichtet habe, da sich alle bewahrheiten werden.

Da Ich aber eure Mutter bin, werde Ich alle, die ihr zu Mir kommt, beschĂŒtzen. Ich wiederhole euch stets: Ich werde euch beschĂŒtzen, Ich werde euch umarmen und euch mit Meinem heiligen Mantel bedecken. Ich werde euch vor dem Feind bewahren. Beunruhigt euch nicht wegen der bevorstehenden Ereignisse, denn Ich werde in den furchtbarsten Augenblicken bei euch sein. Eure Himmlische Mutter wird euch nicht fehlen, so wie Sie Jesus am Kreuz nicht fehlte. Er war von allen verlassen, aber Er hatte dort Seine Mutter, so wie ihr Mich haben werdet 


Kommt in Scharen an den heiligen Ort in El Palmar de Troya in Spanien, wo Ich zurzeit einigen armen SĂŒndern, die demĂŒtig und schlicht sind, erscheine. An diesem Ort betet man intensiv fĂŒr die ganze Menschheit und von dort werden reichliche Gnaden fĂŒr die Kirche und fĂŒr die Welt ausgehen 
 Durch Meine jetzigen Erscheinungen in El Palmar de Troya in Spanien wird die Kirche und die Welt gerettet werden. Es ist die entscheidende Stunde fĂŒr den Zorn des Vaters, und dieser Ort in El Palmar wird durch die vielen und andĂ€chtigen Gebete sowie die Opfer und die Buße der Abwender des göttlichen Zornes sein. Alle, die Palmar hĂ€ufig aufsuchen, werden in den Letzten Zeiten erleuchtet werden; sie werden in Rechtschaffenheit wandeln, aber sie mĂŒssen sehr demĂŒtig beten, da sie vom Feind hĂ€ufiger angegriffen werden.“

In La Salette, machte die Heiligste Jungfrau Maria auf die Gefahren, die sich nĂ€herten, aufmerksam und zeigte dem christlichen Volk an, wie man sie abwenden konnte. Als das Vorhergesagte in ErfĂŒllung ging und sich die AbtrĂŒnnigkeit Roms anbahnte, erschien die Heiligste Jungfrau in El Palmar, um der Kirche die letzte Gelegenheit zur Rettung zu geben und fĂŒr diejenigen, die treu Ihrem Göttlichen Sohn folgen, eine ZufluchtsstĂ€tte vorzubereiten.

Die Heiligste Jungfrau MarĂ­a als Unsere Liebe Frau von Lourdes sagte am 28. Januar 1971: „Seht, welche Wege Ich diesen Seher, Meinen Sohn (Clemente DomĂ­nguez), zurĂŒcklegen lasse: Ich schicke ihn zu MarienheiligtĂŒmern und Wallfahrtsorten sowie an heilige Orte, wo es himmlische Erscheinungen gab. Auf diese Weise lehre Ich euch, dass es unter den BefĂŒrwortern der Erscheinungen Einheit geben soll. Niemand auf der Welt hat die Macht, zu verhindern, dass Gott an einem bestimmten Ort Seine Allmacht kundtut. Damit möchte Ich euch sagen, dass Ich ebenso wie in Lourdes in Fatima erschien und auch in La Salette, Pontmain, Bretagne, Guadalupe, Zaragoza, Garabandal, El Palmar de Troya sowie an vielen anderen Orten.“

Quellen: ➄ www.palmarianischekirche.org & ➄ kath-zdw.ch

 
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